arch.lab

Komfortlabor

Ein Forschungsseminar zu Raumklimawahrnehmung, Komfortempfinden und Interaktion
Zu heiß! Zu kalt!
Dr.-Ing. Cornelia Moosmann, Dr. Marcel Schweiker, FG Bauphysik und Technischer Ausbau
dienstags, 14.00 – 15.30 Uhr
Raum 240, Englerstraße 7
10 Plätze

 

Bürogebäude werden errichtet, damit Nutzer sich darin aufhalten und komfortabel arbeiten können. Für die nachhaltige Nutzung von Gebäuden sind neben dem Energieverbrauch in erster Linie das Nutzerverhalten und die Nutzerzufriedenheit entscheidend. Doch was führt dazu, dass wir uns in einem Raum klimatisch wohl fühlen, dass es uns nicht zu heiß, zu kalt, zu hell oder zu dunkel ist? Was bedeutet „Komfortempfinden“ und wie können in einem Komfortlabor wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden, die Entwurfsentscheidungen unterstützen?

Ziel dieses Seminars ist das Erkennen von Entwurfsparametern, die die Zufriedenheit der Gebäudenutzer beeinflussen, und das Ableiten von Fragestellungen, die im Rahmen des Seminars mit eigenständig geplanten und durchgeführten Experimenten im Raumklima-Teststand LOBSTER des fbta an der Westhochschule beantwortet werden können.

Dabei werden Unterschiede im Komfortempfinden und ggf. daraus resultierender Reaktionen der Nutzer zwischen Entwurfsvariantenerfasst und beschrieben. Mit den Experimenten sollen relevante Entwurfsfragen berührt und Konsequenzen für nutzer- und klimagerechtes Entwerfen abgeleitet werden.

Die Seminarteilnehmer wechseln sich dabei gegenseitig als Versuchsleiter und als Versuchsteilnehmer ab, so dass sie beide Seiten erleben.

 

Benotung und Abgabeleistung

 

Die Gesamtnote setzt sich zusammen aus den Teilnoten Abschlusspräsentation (50%), Versuchstagebuch (30%) und Mitarbeit im Seminar (20%).

Im Versuchstagebuch sollen parallel zum Seminar Notizen, Skizzen, Diagramme und Fotos zur Dokumentation des Forschungsprozesses festgehalten und aufbereitet werden. Dies umfasst entsprechend der oben erläuterten Aufgaben u.a.

  1. den eigenen Entwurf und die daraus entwickelten Fragen,
  2. die aufgestellten Hypothesen zum eigenen Thema,
  3. den daraus resultierenden Versuchsplan,
  4. die Versuchsauswertungen und Ergebnisse sowie
  5. die Schlussfolgerungen hinsichtlich Gebäudeentwurf und Raumklimakonzept.

Die Punkte (1) bis (5) sollen am 24.07.2018 in einer maximal 10-minütigen Präsentation vorgestellt werden.

Das Versuchstagebuch ist zwei Wochen später vorzulegen und soll neben den oben aufgeführten Punkten die bei der Präsentation geführte Diskussion reflektieren.

Eine erfolgreiche Mitarbeit im Seminar umfasst die konstruktive Teilnahme an den Diskussionen, der Versuchsleitung und -teilnahme.